Taekwondo ist eine waffenlose Kampfkunst und so vielfältig wie sie effizient ist.


Alles begann vor über 4000 Jahren in Korea. Damals war es in drei Königreiche geteilt, wovon jedes seine eigenen Kampfkünste entwickelte und erweiterte. Die Kämpfer wurden nicht nur im Umgang mit Waffen wie Speer, Schwert und Schild ausgebildet, sondern erlernten auch den Fuß- und Faustkampf, um sich gegen die feindlichen Krieger wehren zu können. Denn die waffenlose Kampfform war zwingend notwendig für das kleinste der drei Königreiche, da sich die Bauern keine Waffen leisten konnten, geschweige denn Pferde, so wie die anderen.


Seit dieser Zeit hat sie das Taekwondo wesentlich verändert und ist zu einer modernen Kampfkunst geworden, die nicht nur körperlich fit hält, sondern auch den Geist und darüber hinaus Ehrgeiz und Disziplin lehrt.


Taekwondo besteht aus vielen Komponenten:

  • Die Grundschule dient als Basis für alles weitere. Hier werden Fußtritte, Blöcke und Handtechniken studiert, um sie zu verinnerlichen und in den anderen Disziplinen anwenden zu können.
  • Das Pratzentraining ermöglicht es dem Kämpfer an einer Schaumstoffpratze seine Fertigkeiten zu präzisieren, indem er die Reichweiten seiner Techniken erlernt und so auch die richtige Anwendung.
  • Einschrittkampf ist der abgesprochene Kampf mit einem Partner und soll die Grundschultechniken verbinden und ausbauen. Auch hier wird das Distanzgefühl geschult.
  • Formen sind eine feste Aneinanderreihung der Grundschultechniken. Sie steigern die Konzentration und verinnerlichen die Techniken, einzeln und in Kombination. Es gibt verschiedene Stilrichtungen, die praktiziert werden können.
  • Um sich in gefährlichen Situationen wehren zu können ist auch Selbstverteidigung ein wichtiger Bestandteil des Taekwondo. Hier wird gezeigt und erfahren wie man sich aus Würge- und Haltegriffen befreien kann und auch frühzeitig Gefahren erkennt. Auch gegen bewaffnete Gegner mit Messer und Stock gibt es Möglichkeiten sich zur Wehr zu setzen.
  • Der Höhepunkt des Taekwondo ist der Bruchtest. Er verlangt Präzision, Konzentration und die richtige Ausführung der Technik. Er stellt also einen Beweis dar, ob der Taekwondo-Schüler alle Teile seiner Ausbildung verinnerlicht hat.


Taekwondo ist ein Sport für jedermann und bietet viele Möglichkeiten. Sei es der rein sportliche Aspekt oder die geistige Herausforderung. Egal, ob es zum fit halten dient oder große Erfolge erreicht werden sollen. Mit Taekwondo ist alles möglich!